Phishing-Mails erkennen: 5 einfache Checkpunkte für mehr Sicherheit
Empfehlungen
Phishing-Versuche werden immer ausgefeilter, doch Kriminelle nutzen fast immer dieselben psychologischen Tricks. Mit diesen 5 Schnell-Checks entlarvst du gefälschte Nachrichten sofort:
Absenderadresse genau prüfen
Lass dich nicht vom angezeigten Namen (z. B. „Deine Bank“) täuschen. Fahre mit der Maus über die Adresse oder tippe darauf, um die eigentliche Mail-Adresse zu sehen. Weicht die Domain ab (z. B. [email protected] statt paypal.com), handelt es sich um Betrug.
Gefälschte Anrede
Seriöse Anbieter sprechen dich fast immer mit deinem Namen an. Generische Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder „Hallo Nutzer“ sind ein deutliches Warnsignal.
Dringlichkeit und Drohungen
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!“ – Phishing lebt von künstlichem Druck. Kriminelle wollen verhindern, dass du nachdenkst. Kein seriöses Unternehmen fordert dich unter Androhung von Kontosperrungen per Mail zu schnellem Handeln auf.
Links vor dem Klicken prüfen (Hover-Test)
Bewege den Mauszeiger über einen Link oder Button, ohne zu klicken. Unten im Browser oder Mail-Programm wird die tatsächliche Ziel-URL angezeigt. Führt der Link auf eine unbekannte oder kryptische Webseite: Finger weg!
Aufforderung zur Eingabe sensibler Daten
Banken, Zahlungsdienstleister oder Online-Shops fragen niemals per E-Mail nach Passwörtern, PINs, TANs oder Kreditkartendaten.
Goldene Regel: Im Zweifel niemals auf Links klicken oder Anhänge öffnen. Rufe die offizielle Webseite des Anbieters direkt über den Browser auf oder kontaktiere den Kundenservice über bekannte Kanäle.
- 15.09.2026 -